Brandschutz

Die Brandschutzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Wiesbaden-Stadtmitte wird zu allen Einsätzen in ihrem Ausrückebereich ab Alarmstufe 1 alarmiert. Werktags zwischen 18:00 Uhr und 6:00 Uhr und an Wochenenden und Feiertagen ganztags.
Wird im Ausrückebereich ein weiteres Löschfahrzeug durch den Einsatzleiter nachgefordert, so werden wir zu jeder Tageszeit nachalarmiert.

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FF Wiesbaden-Stadtmitte Ausrückebreich

Der Ausrückebreich erstreckt sich über die Stadtgebiete Mitte, Rheingauviertel/Hollerborn, Westend, Nordost, Südost und Klarenthal.
Durch die in diesen Gebieten recht große Einwohnerzahl von über 100.000 kommt es jährlich zu mehr als 100 Einsätzen.

GABC

Sonderaufgaben

Logistik

Bei langwierigen Einsätzen ist es nötig, die Einsatzkräfte mit Kalt- und Warmgetränken und Verpflegung zu versorgen. Während den „üblichen“ Tagesdienstzeiten wird dies normalerweise von der Berufsfeuerwehr übernommen. Bei Großeinsätzen und bei Nacht wird in der Regel die Logistikgruppe der Freiwilligen Feuerwehr Wiesbaden-Stadtmitte alarmiert, um die Versorgung sicherzustellen. Die Versorgung von bis zu 100 Personen kann von uns selbst übernommen werden, bei einer größeren Anzahl an Einsatzkräften wird eine SEG Betreuung des ASB Wiesbaden alarmiert.

Lotsendienst

Tritt in einem der 3 Wiesbadener Tunnel auf der ICE-Strecke Wiesbaden-Köln ein Schadensereignis ein, so werden diverse Kräfte aus anderen Gemeinden und Landkreisen alarmiert. Da diese nicht ortskundig sind, wurde ein Lotsendienst eingerichtet, der die eintreffenden Kräfte an vorher festgelegten Punkten abholt und zur Einsatzstelle leitet. Der Lotsendienst wird personell ebenfalls durch die Freiwillige Feuerwehr Wiesbaden-Stadtmitte gestellt

Rettungshundestaffel

Die Rettungshundestaffel ist eine Teilheit der Freiwilligen Feuerwehr Wiesbaden-Stadtmitte. Aktuell zählt sie 12 Mitglieder mit 9 geprüften Rettungshunden in der Flächensuche und 6 geprüften Hunden in der Trümmersuche. 6 weitere Hunde befinden sich zur Zeit in der Ausbildung.

Zur Geschichte

Die Auswirkungen des Zweiten Weltkrieges stellten die Rettungseinheiten vor das Problem, wie verschüttete Personen am schnellsten und sichersten zu orten, zu retten und zu bergen waren. In England begann man noch während des Zweiten Weltkrieges mit der Ausbildung von speziellen Suchhunden. Da die Erfahrungen dort durchweg positiv waren, wurde in Deutschland in den sechziger Jahren mit der Ausbildung und Aufstellung von Rettungshundestaffeln begonnen. Diese waren zunächst bei dem Bundesverband für den Selbstschutz ( BVS ), einer Behörde im Bereich des Bundesministeriums des Innern, angesiedelt. Aufgrund von strukturellen Veränderungen im Bereich des Bevölkerungsschutzes wurden diese dort ausgegliedert und von einigen Feuerwehren übernommen.

Auch die Rettungshundestaffel der Feuerwehr Wiesbaden entstand aus der Staffel des BVS. Sie wurde im Oktober 1969 in die Feuerwehr Wiesbaden überführt.

Bereits am 24.01.1971 hatte die Rettungshundestaffel der Feuerwehr Wiesbaden ihren ersten Einsatz. Bei einem Großbrand der Firma Linde kam es am Sonntag, den 24.01.1971 um 06:00 Uhr zum Einsturz einer Halle. Drei Kameraden der Berufsfeuerwehr und drei Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr wurden hierbei verschüttet. Ein vermisster Feuerwehrmann der FF-Schierstein konnte durch einen Rettungshund geortet werden, leider konnte der Kamerad nur tot geborgen werden. Seither kam es zu vielen weiteren Einsätze. Höhepunkte waren 1982 Explosion Herrengartenstraße mit Auffinden einer lebenden Person, 1987 Explosion in Herborn, 1988 Auffinden einer vermissten älteren Person in Breckenheim.

Auch im Ausland war die Rettungshundestaffel tätig wie zum Beispiel 1982 / 83 Einsatz im Erdbebengebiet Jemen oder 1999 im Erdbebengebiet Türkei ( Izmit ).

Gemeinsam mit Kameraden des ABC Dienstes gründeten die Mitglieder der Rettungshundestaffel am 07.04.1988 die 20. Freiwillige Feuerwehr der Stadt Wiesbaden, die FF Stadtmitte. Zu den Gründungsmitgliedern zählten der damalige Staffelführer Bernd Walter sowie die Mitglieder Christine und Thorsten Sommer. Auch die erste Wehrführerin in Wiesbaden kam aus den Reihen der Rettungshundestaffel, Dr. Kristine Hucke übernahm 199X die Führung der gesamten Wehr.

(Quelle)

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